Aktuelles
    » Startseite
    » Archiv
    » Site Bookmark

     Community
    » Umfrage Archiv
    » Netiquette
    » Promille Rechner
    » 4 Gewinnt!
    » Gästebuch

     Maibaum
    » Prof. saufen
    » Fakten über Bier
    » Programm 2011
    » Programm 2010
    » Programm 2009
    » Programm 2008
    » Lieder
    » Fragen?
    » Links

     Bilders
    » 2000
    » 2001
    » 2002
    » 2003
    » 2004
    » 2005
    » 2006
    » 2007
    » 2008
    » 2009
    » 2010
    » 2011

     Kontakt
    » Impressum
    » Copyright






Wie man professionell s├Ąuft: F├ťR EXPERTEN

1. Ein Bier bestellen geht gar nich. Damit sagt man, dass man ne knickrige Sau is, keine Freunde hat oder Antialkoholiker ist, quasi das Allerletzte.

2. Also immer mindestens zehn St├╝ck, einen Meter oder ein ganzes Tablett. Nie vorher abz├Ąhlen, wie viel Leute um einen herumstehen und dann genau die Anzahl bestellen. Am besten irgendeine Zahl ├╝ber die Theke gr├Âlen und ab daf├╝r.

3. Ganz falsch: Die Umstehenden fragen, ob sie ├╝berhaupt noch ein Bier haben wollen. Wichtige Regel: Gefragt wird nich. Saufen ist schlie├člich kein Spa├č.

4. Wenn der Stoff da is, nich bl├Âd rumgucken und ├╝berlegen, wem man denn eins in die Hand dr├╝cken soll. Am besten die Gl├Ąser wild in der Umgebung verteilen, denn nur so zeigt man seine Gro├čz├╝gigkeit. Nur der kleinkarierte Pisser stellt sich da an.

5. Wer zahlt wann welche Runde? In der Regel kommt jeder der Reihe nach dran. Ganz miese Wichser saufen die ersten neun Runden an der Theke mit und wenn sie an der Reihe w├Ąren, m├╝ssen sie pl├Âtzlich pissen. Der erste Besteller bestimmt meist die Dauer des Projekts: Wenn er zw├Âlf Bier bestellt, m├╝ssen alle solange warten, bis zw├Âlf Runden durch sind. Wichtig ist, dass der Strom nie abrei├čt. Also wenn alle noch die H├Ąlfte im Glas haben, sofort die n├Ąchste Runde ordern und das neue Glas in die Hand dr├╝cken. Was voll peinlich ist: Mit zwei Gl├Ąsern in der Hand an der Theke stehen, deshalb is Tempo angesagt beim reinsch├╝tten, is schlie├člich kein Kindergeburtstag.

6. Richtig fiese Schweine bestellen zwischendurch noch ne Runde Korn oder die absolute H├Âlle "Meyers Bitter", eine Art gr├╝nes Schlangengift, dass mit dem Eiter von toten Fr├Âschen verfeinert wurde. Hier wird's ernst. Sollte sich so was andeuten, kann man blo├č noch die Flucht ergreifen. Merke: Biersaufen kann man ├╝berleben auf'm Zeltfest mit etwas Planung und Gl├╝ck; nach Meyers Bitter weigert sich sogar der Notarzt, diese Schweinerei wiederzubeleben.

7. Konsequent durchgezogen, bist Du normalerweise aufm Zelt um halb Neun stramm wie die Kesselflicker. Geht nat├╝rlich nich, weil Du kannst ja noch nich Hause, wegen Verdacht auf Weichei. Was also dann?
Pausen machen! Daf├╝r sind in der Regel zwei Sachen vorgesehen: Bratwurstfressen und Tanzen.

Erstens: Bratwurstfressen Vorteil: an der Bude gibt's kein Meyers Bitter, da bist Du also ne zeitlang sicher vor der Alkoholvergiftung durch andere. Nu sind die Bratwurstst├Ąnde auf Zeltfesten immer so konzipiert, dass die Nachfrage immer gr├Â├čer ist als das Angebot. In der Bude arbeiten auch meistens Fachkr├Ąfte, denen man beim Grillen die Schuhe besohlen kann. Einzige Qualifikation: sie Knnen mit einem Sauerstoffanteil in der Luft von unter 1% ├╝berleben, deswegen wirken sie auch so scheintot. Nu sagt der Laie: Wat'n Schei├č, das k├Ânnte man doch viel besser organisieren: zackzack k├Ąmen die Riemen ├╝bern Tresen. Falsch: die mickrigen Bratwurstbuden mit den Untoten am Grill stehen da nicht aus Versehen, sondern absichtlich. Hier kann man Asyl beantragen von der Sauferei und je l├Ąnger man auf den verkohlten Prengel warten muss, desto gr├Â├čer die ├ťberlebenschance.

Zweitens: Tanzen Im Vergleich zu Bratwurstfressen nat├╝rlich die schlechtere Wahl, weil anstrengend und mit Frauen. Aber irgendwann geht halt kein Riemen mehr rein in den Pansen und Du musst in den sauren Apfel bei├čen. Also zack, einen Rochen von den B├Ąnken gerissen und irgendwie bescheuerte Bewegungen machen. Wenn Du Gl├╝ck hast, spielt die Kapelle mehr als zwei St├╝cke und Du kannst Dir ein paar Bier ausse Rippen schwitzen. Hast Du Pech, kommt sofort nach'm ersten St├╝ck der Thekenmarsch und Du stehst wieder da, von wo Du gerade geflohen bist.

Drittens: Sektbar Eine richtig gruselige Bude, quasi die Abferkelbox im Festzelt. Hier isses so voll und eng, hier bleibst Du auch noch stehen, wenn's eigentlich nich mehr geht. Es soll schon Kriegsverletzte gegeben haben, denen hat man in der Sektbar beide Beinprothesen geklaut und sie haben's nich gemerkt. Doch der Preis, den Du f├╝r die Stehhilfe zahlst is hoch: Du musst Sekt saufen aus so mickrigen Blumenvasen, die man von der Spermaprobe beim Urologen kennt. Ziemlich eklig alles. Wenn's keine Sektbar gibt, gibst meist ne Cocktailbar: Cocktail hei├čt im Zelt aber nich Caipirinha oder Margerita sondern Fanta/Korn oder Korn mit Fanta. Also vorsichtig. Hier kann's ganz schnell zuende gehen. Eine Alternative f├╝r den ganzen schnellen Weg ins Nirwana is noch der hannoversche Zaubertrank: L├╝ttje Lage. Vom Preis-Leistungs-Verh├Ąltnis her immer noch ne reelle Sache: So bes├Ąuft sich der kritische Verbraucher und hat es ruckzuck geschafft. Doch bevor Du nach Hause darfst, kommt noch ein ganz wichtiger Punkt, n├Ąmlich...

Viertens: Kotzen Klingt schei├če, Du wirst aber dankbar sein, wenn Dein K├Ârper, Dir dieses Geschenk bereitet. Du hast Platz f├╝r neue Bratw├╝rste und vielleicht sogar Gl├╝ck, dass Du die letzten zwanzig Bier noch erwischt, bevor sie Dein Gehirn erreicht haben. Der Profi jedenfalls kotzt oft und gern. - So jetzt w├Ąren wir auch schon bald beim Nachhause gehen. Haha. Wenn Du aber den Zeitpunkt verpasst hast, und Du kommst vom Pissen oder Bratwurstkotzen wieder ins Zelt und es sind blo├č noch zwanzig Mann ├╝brig. ├ätsch: Arschkarte gezogen. Denn jetzt hei├čt es:

F├╝nftens: Die Letzten Ab jetzt geht es um so spannende Sachen wie Fa├čaussaufen - es is immer mehr drin, als Du denkst, oder Absacker trinken, wenn's ein Meyers Bitter ist, kannst Du Dir gleich den Umweg ├╝ber den Notarzt sparen und den Bestatter anrufen. Jeder passt jetzt auf, dass keiner heimlich abhaut. Die ersten sacken einfach so vor der Theke zusammen, damit sie jedenfalls nich noch mehr saufen m├╝ssen. Vorteil dieser Phase des Zeltfestes: Du musst nich mehr extra mehr nach drau├čen latschen f├╝r Pissen und Kotzen: geht jetzt alles vor Ort.

Sechstens: Nach Hause F├Ąllt aus. Mach Dir keine Illusionen: alleine schaffst Du s nich mehr, Taxis gibst nich aufm Land, und wenn, w├╝rden sie Dich nich mitnehmen. Deine Frau kommt nich, um Dich zu holen, die is froh, dass dieses Wrack nich inner Wohnung liegt und der Gestank in die M├Âbel zieht. Was bleibt ist..

Siebtens: Der Morgen danach. Die ersten Sonnenstrahlen brechen durch die Ritzen in der Zeltfestplane. Du wirst wach von einem Zungenkuss, wie Du ihn noch nie in Deinem Leben gekriegt hast. Leidenschaftlich k├╝sst Du zur├╝ck. Dann machst Du Deine verklebten Augen auf und blickst in das fr├Âhliche Gesicht des zottigen K├Âters von dem Karusselfritzen. Und mit einem eigenen Beitrag zum Thema W├╝rfelhusten f├Ąngt der Tag wieder an. Dein Kopf f├╝hlt sich an wie nach einem Steckschuss. Jetzt hilft nur noch: St├╝tzbier bis die Maschine wieder halbwegs normal l├Ąuft. Seid froh, dass die Kirmessaison nur einmal im Jahr ist, wir alle hier k├Ânnen stolz und fr├Âhlich sein, denn auch letztes Jahr haben wir es ├╝berlebt. Auf geht's!




     Leutz online!?

Es sind 2 User online.

     Umfrage

Was darf eine "AfterMaibaumParty" kosten?
bis 10ÔéČ
nichts
bis 5ÔéČ
mehr als 10ÔéČ

Vorläufiges Ergebnis

     MISC
 
 
©oded by er möchte nicht mehr genannt werden ;)